Mit Texten, Ansprachen und Musik erinnert Fürth an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938. In ganz Deutschland wurden Synagogen geschändet und niedergebrannt; jüdische Geschäfte zerstört und geplündert. Jüdische Menschen wurden gedemütigt, geschlagen, verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. In Fürth ging die Synagoge in der Geleitsgasse in Flammen auf.
Gerade im Jubiläumsjahr 2007 will die Kleeblattstadt die finsteren Zeiten nicht verdrängen und vergessen. Darum findet am Donnerstag, 8. November, 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal in der Geleitsgasse statt.
Es sprechen: Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Manfred Lehner, Sprecher des Fürther Bündnisses gegen Rechtsextremismus, Gisela Naomi Blume, Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth, Mustafa Yaman, Vorsitzender des Türkisch Islamischen Kulturzentrums ditib, Dekan Georg Dittrich, Katholisch Erzbischöfliches Dekanat Fürth, sowie Schülerinnen und Schüler des Helene Lange Gymnasiums Fürth
Das Marienstraßenorchester umrahmt die Gedenkstunde musikalisch.
Außerdem findet um 20 Uhr ein Gespräch mit Josef Salomonovic, Überlebender des Konzentrationslagers Flossenbürg, in der Grünen Scheune am Kirchenplatz statt
Am Freitag, 9. November, wird um 18.30 Uhr eine Mahnwache auf der Fürther Freiheit abgehalten. |