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Fürth im sportlichen Ausnahmezustand
270.000 Trinkbecher und 7000 Energieriegel für wahrscheinlich 5000 Läufer, 500.000 kg Strand-Sand für die Beachvolleyballer, ein Festumzug mit 1.300 Teilnehmern ähnlich wie bei der Kirchweih, 1.600 berufsmäßige und ehrenamtliche Helfer bei der Durchführung aller Veranstaltungen: das sind einige der beeindruckenden Zahlen zum Sportfestival.

Pressekonferenz Marathon

Ein Team - mehrere Disziplinen: Bernd van Trill (Triathlonabteilung des TV 1860 Fürth), Stefan Fürst (Organisator des BVV-Beach-Cup) und Wolfgang Wörner (Sportamt der Stadt Fürth)

Foto: Groschupp

Zentrum des Geschehens ist die Fürther Freiheit, wo die Langstreckenläufer wenige Meter von den Beach-Volleyball-Courts das Ziel ihrer Rennen erreichen. Dort stellen sich die Ausrichter der Herausforderung, mittels ausgeklügelter Tontechnik und professioneller Moderation beide Veranstaltungen parallel zu einem Erlebnis für Zehntausende von Besuchern zu machen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften und diversen Behörden ist dabei eine Grundvoraussetzung, die bereits im Vorfeld reibungslos funktionierte – dies betonen Wolfgang Wörner, seitens des städtischen Sportamtes Veranstalter des Marathon, und Bernd van Trill, der als Ausrichter der Laufveranstaltung und Vorsitzender der Triathlonabteilung des TV 1860 Fürth ebenfalls schon seit eineinhalb Jahren mit der Planung dieses Mega-Events beschäftigt ist. Zusammen mit dem Organisator des Beachvolleyball-Turniers, Stefan Fürst, entschied man sich damals für ein gemeinsames Sportwochenende.

Durch das Engagement namhafter Firmen wird man, so die Veranstalter, die gefürchteten „roten Zahlen“ vermeiden können. Einige größere Unternehmen, wie der Hauptsponsor Obi, entsenden sogar selbst Teams zu den Läufen und unterstützen ihre Mitarbeiter durch organisiertes Training, Ernährungsvorträge und ähnliches. Mit High-Tech, die beim Sportwochenende weltweit zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird, wartet der Show-Truck der Firma daum electronic an der Freiheit auf: Auf einer digitalen, interaktiven Streckenkarte kann man die Position des schnellsten Marathonläufers verfolgen und selbst auf einem Laufband ausprobieren, wie lange man dessen Tempo durchhält. Dieses Laufband simuliert sogar Steigungen und Gefälle. Aber auch der Anteil von über 500 Ehrenamtlichen ist ein unverzichtbarer Faktor bei der Organisation einer Veranstaltung dieses Ausmaßes: Allein schon an den 26 Versorgungsstellen auf der Marathonstrecke sind rund 300 Helfer beschäftigt; nochmal rund 150 sorgen als Streckenposten dafür, dass kein Läufer falsch abbiegt.

Für Gäste, denen der Trubel auf der Freiheit zu groß ist, bietet die Aktionsfläche im Stadtpark Abwechslung: 30 Vereine stellen sich nicht nur vor, sondern laden bei zahlreichen Aktionen zum Mitmachen ein. Die SpVgg Greuther Fürth ist mit einer Tennis-Aktion vertreten.

Die Volleyballer vom BVV-Beach-Cup, der sozusagen die 2. Liga des deutschen Beachvolleyballs darstellt, freuen sich auf die Teilnahmer von Spitzenspieler/innen. Dazu gehört z.B. Ulli Herfurth aus Altdorf, die bereits als 13jährige Beach-Volleyball spielte und nun auf Platz 14 der deutschen Rangliste steht. Ebenso wie die amtierenden Bayerischen Meister Hannes Buchner und Dominik Richter zählt sie zu den Publikumslieblingen und wird für gute Stimmung auf dem Court sorgen.

Auch bei den Jahrtausendläufen mischen Meister ihres Faches mit, zum Beispiel der Nürnberger Extremsportler Bernhard Nuss, der in der Nacht zum 17. zunächst den 100-km-Lauf von Biel absolviert und den Fürther Marathon quasi zu lockeren Austraben nutzt. Alles in allem sollen jedoch die Jahrtausendläufe, so die Initiatoren, eine Veranstaltung „von Sportlern für Sportler“ sein: Auf den „Einkauf“ von Spitzenathleten als Teilnehmer wurde verzichtet, und die Strecke stellt das Erleben verschiedener Stadtteile in den Vordergrund – für persönliche Bestzeiten ist sie daher vermutlich nicht flach genug.

So viel Bewegung und Publikum in der Stadt und ihrem Umland bleibt natürlich nicht ohne Konsequenzen für den Straßenverkehr: Man rechnet mit Engpässen vor allem in Dambach, Vach, Stadeln, Unterfarrnbach und Burgfarrnbach. Polizei und Feuerwehr werden immer wieder Autos „durchwinken“, solange die Lücken zwischen den Läufern weit genug sind – Komplettsperrungen können also vermieden werden. Trotzdem ergeht ein dringender Appell an alle Besucher zur Benutzung von U-Bahn und Fahrrad: Auch der Busverkehr ist zeitweise beeinträchtigt. Für nähere Informationen steht am 17.06. zwischen 8.30 und 17 Uhr das Bürgertelefon (0911-9741203) zur Verfügung, das sich bereits bei der Bayernrundfahrt bewährt hat.

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Dieser Artikel wurde am 08.06.2007 erstellt
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