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Klezmer-Festival 2007: Konzerte

Freitag, 9. März 2007

Budapest Klezmer Band (HU)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 20 Uhr

Sie kommen aus dem Herzen Europas, dort, wo die Klezmermusik entstanden ist. Ihr Auftritt versetzt das Publikum in die Zeit, als traditionelle Jiddische Musik Teil des alltäglichen Lebens, seiner Riten und Feste, war. 1990 von Ferenc Jávori gegründet, spielt die mit Preisen ausgezeichnete Budapest Klezmer Band eigene Arrangements unter seiner Leitung.


Di Tsvey (USA), Greenman/Rushefsky-Duo
Kulturforum Fürth, Kleiner Saal, 22 Uhr

Der amerikanische Ausnahmegeiger Steven Greenman wird bei diesem Konzert kongenial ergänzt durch das einfühlsame Tsimblspiel von Pete Rushefsky. Mit ihrem intimen und reinen Stil, der an die großen alten Klezmorim erinnert, schaffen Di Tsvey es, den Zuhörer ins Zentrum der Musik zu führen, dorthin, wo sich Tanzmelodien und feierliche Musikstücke in ihrer Schönheit treffen.

Samstag, 10. März 2007

Veretski Pass (USA)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 20 Uhr

Die virtuose Gruppe mit Cookie Segelstein (Geige), Joshua Horowitz (Akkordeon, Tsimbl) und Stuart Brotman (Kontrabass) spielt eine exzellente Mischung unterschiedlicher Klezmerstile mit unglaublicher Tiefe und Kraft und immer aus ihrem Ursprung heraus. In der ganzen Vielfalt traditioneller Klänge strömt die Musik aus den virtuos gespielten Instrumenten.

Diese erste europäische AllStar-Klezmer-Band spielt jüdische Lieder, die sie selbst erarbeitet hat. Alle drei Mitglieder bringen lange Erfahrungen aus verschiedensten Ensembles mit.


Sukke (GB/NL/D)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 22 Uhr

Diese erste europäische AllStar-Klezmer-Band spielt jüdische Lieder, die sie selbst erarbeitet hat. Alle drei Mitglieder (S. Möricke, Akkordeon, M. Shepherd, Klarinette, H. Lehmann, Kontrabass) bringen lange Erfahrungen aus verschiedensten Ensembles mit.

Sonntag, 11. März 2007

Jüdisches Orchester Czernowitz (UKR)
Stadttheater Fürth, 19.30 Uhr

Das Jüdische Orchester Czernowitz, unter der Leitung von Lev Feldmann, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das musikalische jiddische Erbe der Bevölkerungsgruppen der Bukowina zu bewahren und zu dessen Verbreitung beizutragen.


Abschlusskonzert der Workshop-Teilnehmer
und Dozenten
Kulturforum Fürth, Große Halle, 20 Uhr

Vom 9.-11. März treffen sich MusikerInnen aus ganz Deutschland, um unter der Leitung renommierter internationaler DozentInnen ihr Können im Bereich Klezmermusik zu vertiefen. Dazu gehört auch das Ensemble-spiel, das sie an diesem Abend in einem öffentlichen Konzert präsentieren.

Dienstag, 13. März 2007

Crakow Klezmer Band (PL)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 20 Uhr

Die CKB (J. Best, Akkordeon, J. Tara³a, Violine, O. Dyyak, Klarinette, Akkordeon, Perkussion, W. Front, Kontrabass) entstand 1997 auf Initiative von Jaros³aw Best – einem jungen Akkordeonspieler und Komponisten. Die vier Musiker sind immer auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen für das, was sie an der Klezmermusik – und an allen Musikstilen der Welt – so fasziniert. Die gesamte Avantgarde-Szene umjubelte diese Band schon bald als das interessanteste Phänomen am Musikhimmel.

Mittwoch, 14. März 2007

Maxwell Street Klezmer Band (USA)
und Steve Weintraub (USA)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 20 Uhr

Die Band besteht aus zehn Musikern, die sich um das traditionelle ost-euro-päische Liedgut der Jiddischen Einwanderer in Amerika verdient gemacht haben. Sie spielen eine Mischung aus Tanzmusik, Folksongs, Theater-Medleys und jazziger Jiddischer Musik aus der Zeit von 1930 bis 1950.

Mit ihnen tritt Steven Weintraub auf, einer der weltbesten Tanzmeister für osteuropäische Klezmertänze. Das Publikum ist eingeladen, sich von den Klängen der Maxwell Street Klezmer Band und den einfachen Schrittfolgen unter der heiterleichten Anleitung von Steven Weintraub mitreißen zu lassen. Wer da sitzen bleibt, weiß nicht, was er verpasst.

Donnerstag, 15. März 2007

Green Hour Klezmer
Grüne Halle, 18 Uhr

Das Klezmerduo Max Link (Klarinette) und Ferdinand Reissmann (Akkordeon) gründete sich Anfang 2000. Seitdem musizieren die beiden vor allem einen vom Jazz beeinflussten Klezmer-Sound, spielen aber bei vielen kirchlichen, öffentlichen und privaten Veranstaltungen auch Traditionelles.


Konsonans Retro (UKR) und
Christian Dawid (D)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 19.30 Uhr

Klezmer pur aus der Region Odessa. Unverfälscht und ursprünglich spielen die acht Musiker der Brassband eine kraftvolle und die Seele aufwühlende Mischung aus moldawischen, ukrainischen und einzigartigen jüdischen Melodien. Leidenschaftlich präsentieren sie die wilde und zugleich süße Hochzeitsmusik aus Podolia mit viel Blech, Akkordeon und Baraban.


Ensemble Noisten (D)
Kulturforum Fürth, Kleiner Saal, 22 Uhr

Die unterschiedliche musikalische, kulturelle und religiöse Herkunft der Musiker (R. Noisten, Klarinette, M. Lysov, Gitarre, A. Kneip, Kontrabass, Shan-Dewaguruparan, Tabla) machen es möglich, dass das Ensemble Noisten den Gedanken der jüdischen Musik durch Improvisation und Eigenkompositionen weiterentwickelt hat. Sie vereinen in ihrer Musik Elemente des Flamenco, des Jazz und der tamilischen Musik.

Freitag, 16. März 2007

Amsterdam Klezmer Band (NL)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 19.30 Uhr

Die siebenköpfige Amsterdam Klezmer Band spielt seit 1996 jüdische Musik aus Osteuropa, die durch Gypsy und Balkanmusik beeinflusst ist. Das Meiste aus ihrem Repertoire stammt von den Bandmitgliedern selbst. Sie lassen die verschiedenen Musikgenres verschmelzen und bleiben doch dem traditionellen Klezmer verbunden.


Irith Gabriely, Hans-Joachim Dumeier, Riad Kheder
St. Peter und Paul, 19.30 Uhr

Musik ist für Irith Gabriely (Klarinette) die Sprache des Herzens, die alle Menschen zusammenführt. Ihr neues Programm „Kirche, Synagoge und Moschee” (mit H-J. Dumeier, Rahmentrommel und R. Kheder, Laute) verbindet Klassik, Werke jüdischer Komponisten, Klezmer und orientalische Klänge. So ent-steht ein musikalischer Dialog zwischen den drei großen Welt-religionen.


Geoff Berner Trio (CAN)
Kulturforum Fürth, Kleiner Saal, 22 Uhr

Geoff Berner (Akkordeon/Gesang) über seine Art, Klezmer zu spielen: „Ich wollte die originale Klezmer-Musik machen, die trunken ist, schmutzig, politisch und leidenschaftlich. Als ein Jude mit osteuropäischer Abstammung fühle ich, dass ich dazu berufen bin, diese Musik lebendig zu machen,
sie nicht unter Glas zu setzen wie etwas im Museum.” Er präsentiert sein Programm „Whiskey Rabbi” zusammen mit Wayne Adams (Percussion) und Brigitte Dajczer (Violine).

Samstag, 17. März 2007

Dobranotch (RUS)
Kulturforum Fürth, Große Halle, 19.30 Uhr

Dobranotch – noch ein Geheimtipp in der Klezmerszene – ist die Vereinigung von Balkan-Folk, Klezmer-Musik und arabischen Rhythmen. Diese extravagante musikalische Mischung entsteht durch die so unterschiedliche Herkunft der Bandmitglieder (A. Stepanov, Tuba / A. Sapkevitch, Akkordeon / M. Khramtsov, Fiddel / O. Shakhin, Perkussion). Sie bringen mit ihrer Musik das Kunststück fertig, das Publikum zum Tanzen zu animieren – ob es will oder nicht.


Lokalpodium
Klezmer in verschiedenen Lokalen in der Gustavstrasse, Fürth, ab 19 Uhr

Auf vielfältige Weise bereichern die Klezmergruppen des Großraums Fürth-Erlangen-Nürnberg die lokale Szene. Ihnen bietet das Kulturamt Fürth an diesem Abend in Zusammenarbeit mit den beteiligten Lokalen der Fürther Altstadt ein Podium, ihren jeweils ganz eigenen Stil zu präsentieren. Spätestens mit diesem Abend schwingt Fürth zwischen Gustavstraße und Kulturforum im Takt der Freylekhs und Bulgars. Bei freiem Eintritt können Fans und jene, die es werden wollen, von Kneipe zu Kneipe ziehen und hören, was heute noch ein Geheimtipp, morgen aber vielleicht schon international gefragt ist.
Geranien und Katzenjammer (Fürth)
Lim (Limoges- u. Limousinhaus), Gustavstr. 31 / 19 Uhr

Der Name des Quartetts steht für kleine und große Geschichten, die mit Elementen jiddischer Lieder, Straßenmusik, erzählerischen und theatralen Elementen verbunden und musikalisch interpretiert werden.
Nächama-2 (Fürth)
Gasthof Grüner Baum, Gustavstr. 34 / 20 Uhr

Als Aushängeschild der hiesigen Klezmer-Szene spielt der Moldawier Igor Milstein mit seinem Sextett temperamentvolle, fröhliche, kraftvolle und mitreißende Musik.
Sirba (Nürnberg)
Blue Note, Gustavstr. 41 / 20 Uhr

Ehemals als Trio aufgetreten, hat sich Sirba zum Quartett gewandelt. Das Besondere an dieser Band ist, dass sie Stücke aus der Tradition der Roma-Blaskapellen mit ihrem eigenen Groove verbindet.
Fialke (Erlangen)
Mephisto, Gustavstr. 15 / 21 Uhr

Die Band aus dem Raum Erlangen verzaubert ihre Zuhörer mit dem Klang einer jüdischen Hochzeit in Osteuropa aus Zeiten, als die jiddische Kultur dort noch überall lebendig war.
Global Shtetl Band (Nürnberg)
Bistro Galerie, Gustavstr. 14 / 21 Uhr

Diese neue Nürnberger Band mit internationaler Besetzung hat ein ungewöhnliches, frisches Repertoire zwischen Mambo und osteuropäischer Folklore.
Klezmaniaxx (Erlangen)
Die Insel, Waagplatz 2 / 22 Uhr

Klezmaniaxx spielt gern unverstärkt und mobil mitten in der Menge eine flotte, tanzbare Interpretation traditioneller Melodien. Musik, die aus dem Bauch kommt und in die Füße geht.

Sonntag, 18. März 2007

Klezmatics (USA)
Stadttheater Fürth, 19.30 Uhr

Eine der ältesten und bekanntesten Klezmerbands, 1986 in New York gegründet, spielt bis heute in fast unveränderter Besetzung. Matt Darriau (Klarinette, Saxophon), Lisa Gutkin (Geige, Gesang), Frank London (Trompete), Paul Morrissett (Kontrabass) und Lorin Sklamberg (Gesang, Akkordeon) zählen allesamt zu den besten Klezmermusikern der Welt. Ihr Klezmer ist einerseits eingetaucht in die Jiddische Spiritualität und Tradition, während sie auch andererseits provokative Themen nicht scheuen. Sie spielen Klezmer mit Einflüssen von Gospel, Punk, arabischen und afrikanischen Rhythmen und solchen vom Balkan. Die Klezmatics garantieren einen rasanten Abschluss des 10. Internationalen Klezmer Festival Fürth.

Änderungen vorbehalten!



Dieser Artikel wurde am 24.01.2007 erstellt
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