1900 Fürth zählte ca. 54.000 Einwohner. 1910 waren es bereits 66.000. |
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| | 1903 Die Spielvereinigung Fürth wurde als Abteilung des Turnvereins 1860 gegründet. 1906 machte sie sich selbständig. 1914, 1926 und 1929 gewann sie die deutsche Fußballmeisterschaft. |
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 | | 1914 Mit seinem großen Reservoir an Heilquellen wurde Fürth zum Kurbad ausgebaut. Der Erste Weltkrieg beendete die positive Entwicklung. |
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1922 In einer Volksabstimmung sprachen sich 64,8% der Fürther Bürger gegen eine Eingemeindung nach Nürnberg aus. |
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 | | 1926 Der Flughafen Fürth-Nürnberg, 1917/18 als Militärflugplatz großzügig ausgebaut und sofort nach Ende des Ersten Weltkriegs zivil genutzt, war unter den 88 deutschen Flughäfen der achtgrößte. |
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 | | 1931 Trotz der höchsten Arbeitslosigkeit in Bayern konnte das neue Krankenhaus auf der Schwand eingeweiht werden. Alle Bürger hatten den Bau durch erhöhte Strom- und Gaspreise mitfinanziert. |
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 | | 1938 Obwohl in Fürth Juden und Christen jahrhundertelang gut zusammengelebt hatten, fand auch in Fürth die Pogromnacht statt. Synagogen wurden zerstört. Die planmäßige Vernichtung der jüdischen Bevölkerung setzte ein. |
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1945 Da im Zweiten Weltkrieg nur 10,6% der Häuser zerstört worden waren, kamen immer mehr Flüchtlinge und Ausgebombte nach Fürth. Es herrschte eine unglaubliche Wohnungsnot. |
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 | | 1950 Fürth hatte 100.000 Einwohner und wurde damit Großstadt. Neue Industrien, die mit den Namen Grundig, Metz und Siemens verbunden waren, und das Versandhaus Quelle brachten auch in Fürth das Wirtschaftswunder in Gang. |
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 | | 1951 Zur Feier des Großstadt-Status wurde eine Gartenschau veranstaltet. Die Fürther und ihre Nachbarn erlebten sie in der schwierigen Nachkriegszeit als aufmunterndes und belebendes Ereignis. |
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 | | 1955 Der provisorische Flugplatz auf der Hard wurde nach Fertigstellung des neuen Nürnberger Flughafens aufgehoben. Sofort begann hier der Bau der Trabantenstadt Hardhöhe. 1964 war die Wohnungsnot in Fürth beseitigt. |
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 | | 1972 Durch die bayerische Gebietsreform wurden die nördlichen Vororte Vach mit Flexdorf und Ritzmannshof: Stadeln mit Mannhof; Sack, Bislohe, Braunsbach, Steinach und Herboldshof eingemeindet. Der Fürther Hafen am Main-Donau-Kanal wurde eingeweiht. Der Westen der Stadt hatte sich durch den Bau dieser Wasserstraße sehr verändert. |
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 | | 1982 Die Nürnberger U-Bahn erreichte mit dem Bahnhof Jakobinenstraße Fürth. 1985 wurde der Hauptbahnhof, 1998 das Rathaus sowie die Stadthalle und 2004 das Klinikum angefahren. |
| | | 1983 Die Sanierung des alten Gänsbergs wurde abgeschlossen. |
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1989 Fürth zählte, nachdem es durch die Stadtflucht viele Bürger verloren hatte, wieder 100.000 Einwohner. 1993/95 Die U.S. Army verließ Fürth. Damit ergaben sich neue Stadtentwicklungsmöglichkeiten in der Südstadt, in Atzenhof und in Dambach. 2004 Fürth hatte 112.492 Einwohner. |