1800 Fürth zählte ca. 13.000 Einwohner, 21% davon waren jüdischen Glaubens. |
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 | | 1806 Fürth wurde dem Königreich Bayern eingegliedert. |
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1808 Endlich erfolgte die längst überfällige Erhebung zur Stadt. |
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 | | 1818 Fürth wurde nun Stadt I. Klasse, d. h. es bekam auch eine eigene Stadtverwaltung mit zwei Bürgermeistern, einem Magistrat und einem Gemeindekollegium. Das Fürther Kleeblatt erhielt nun den Rang eines Stadtwappens. |
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1820 Das 1813 erlassene 'Edikt die Verhältnisse der jüdischen Glaubensgenossen im Königreiche Baiern betreffend' wurde nun auch in Fürth gültig. Es bedeutete für die hiesige jüdische Bevölkerung eine Verschlechterung ihrer Situation. Deshalb verließen viele Fürth. Erst 1868 erfolgte die rechtliche Gleichstellung der Juden in Bayern. |
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 | | 1826 und 1828 Mit der Auferstehungskirche bekamen die mehr als 10.000 Protestanten endlich eine zweite Kirche. |
| Als erste katholische Kirche nach der Reformation wurde die Kirche Zu Unserer Lieben Frau errichtet. Beide Kirchen erbaute Bauinspektor Brüger im klassizistischen Stil nach dem Vorbild des bayerischen Staatsbaumeisters Leo von Klenze. |
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 | | 1835 Die erste deutsche Eisenbahn fuhr am 7. Dezember die 6 km lange Strecke vom Nürnberger Plärrer zur (heutigen) Fürther Freiheit. |
| Für diese Eisenbahn hatte man Lokomotive und Lokomotivführer aus England kommen lassen müssen. Nun musste man schnell lernen, auf eigenen Beinen zu stehen, um ein großes Eisenbahnnetz zu schaffen. Deshalb ist dieses Datum wichtig als entscheidender Anstoß für die Industrialisierung in Deutschland. |
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 | | 1840-1850 Rathausbau. Der 55 Meter hohe Turm wurde das neue Wahrzeichen Fürths. |
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1841 Wilhelm Engelhardt gründete die erste Maschinenfabrik in Fürth und in der Region. Sie stellte unter vielem anderen Dampfmaschinen für Fabriken her und brachte so die Industrialisierung voran. |
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 | | 1843 Fürth bekam einen Hafen am neuen Ludwigskanal, der Verbindung von Main und Donau. Allerdings lag der Fürther Hafen auf noch nicht eingemeindetem Poppenreuther Gebiet. |
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 | | 1850 Fürth zählte ca.16.000 Einwohner. Für die wachsende Bevölkerung wurde planmäßig das Viertel hinter dem Rathaus als neuer Stadtteil angelegt. |
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 | | 1865 Mit dem Bau der Würzburger Bahnlinie wurde Fürth an den überregionalen Eisenbahnverkehr angebunden. Aus dieser Zeit stammt das Gebäude des heutigen Hauptbahnhofs |
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 | | 1890 Durch die industrielle Entwicklung der letzten Jahrzehnte war die Hochindustrialisierung in vollem Gange. Die wichtigsten Branchen waren die Spiegel-, Maschinen-, Bronzefarben-, Brillen-, Spielwaren- und Möbelfabrikation. |
| Die Fürther Industrie war ausgesprochen exportorientiert. 1890 wurden z. B. Spiegel im Wert von 9,4 Millionen Reichsmark in die USA verkauft. 1890 zählte Fürth 43.000 Einwohner. Mit der Südstadt entstand ein neuer Stadtteil. Auch nach Osten, an der Nürnberger Straße entlang, dehnte sich die Stadt aus und wuchs mit ihrer Nachbarin zusammen. In diesem Jahr wurde Fürth Garnisonstadt. |
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1899 Durch Eingemeindungen wurde Fürth rasch größer: 1899 Weikershof, 1900 Poppenreuth, 1901 Dambach mit Ober- und Unterfürberg, 1918 Unterfarrnbach mit Atzenhof, 1923 Burgfarrnbach und 1927 Ronhof mit Kronach. |
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1900 Fürth zählte ca. 54.000 Einwohner. 1910 waren es bereits 66.000. |