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Heinrich Berolzheimer (1836-1906)
Heinrich Berolzheimer

Heinrich Berolzheimer war einer der bedeutendsten in Fürth geborenen Industriellen und Mäzene. Sein Vater Daniel Berolzheimer gründete 1856 zusammen mit Leopold Illfelder eine überaus erfolgreiche Bleistiftfabrik. Nach dem Tod des Vater 1859 übernahm Heinrich Berolzheimer dessen Anteil und führte die Fabrik gemeinsam mit Illfelder weiter.

     
Das Unternehmen vertrieb seine Produkte bis nach Amerika und gründete dort 1868 in New York zunächst eine Niederlassung und später eine eigene Fabrik. Ab 1882 betrieb Heinrich Berolzheimer diesen Betrieb, die EAGLE PENCIL CO allein, später seine Söhne Emil und Philipp. Von seinen Aufenthalten in den USA kannte er auch die Volksbibliotheken, die als Vorbild für die herausragendste unter seinen vielen Stiftungen gilt: 1904 stiftete er das Berolzheimerianum in Fürth das mit seiner Volksbücherei, der Lesehalle und den Vortragsräumen der Ort der Erwachsenenbildung wurde.

Als er 1906 starb, hatte er das Aufblühen, der von ihm geschaffenen Einrichtungen nicht mehr erlebt. Berolzheimer, der zeitweise auch in Nürnberg wohnte, wurde 1904 zum Ehrenbürger von Fürth und 1905 auch zum Ehrenbürger von Nürnberg ernannt.

Spuren:
Berolzheimerianum, Theresienstraße 1

Unter dem Titel "Geschenkt!" zeigt das Jüdische Museum in Fürth vom 24.10.2006 bis 25.02.2007 eine Ausstellung über die Unternhemer und Mäzene Berolzheimer. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.juedisches-museum.org



Dieser Artikel wurde am 25.07.2005 erstellt
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