Obwohl Max Grundig nicht in Fürth, sondern in Nürnberg geboren wurde, ist sein Name eng mit unserer Stadt verbunden. Er steht fast synonym für die Wirtschaftswunderzeit nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Während seiner kaufmännischen Lehre beschäftigte sich Grundig in seiner Freizeit intensiv mit Radios, denen sein ganzes Interesse gehörte. Das Hobby wurde zum Beruf. In Fürth fand Grundig bei einem Radiohändler eine Anstellung. 1927 machte er sich selbständig und eröffnete sein erstes eigenes kleines Geschäft in der Sternstraße 4 (abgerissenes Haus in der heutigen Ludwig-Erhard-Straße). |
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| Nach Kriegsende schlug Grundigs große Stunde. Er hatte eine geniale Idee: Um das Verkaufsverbot von Radios durch die amerikanischen Besatzer zu unterlaufen, stellte er den Baukasten Heinzelmann her, aus dem sich jeder seinen Radioapparat selbst zusammensetzen konnte. Bereits 1947 baute Grundig seine erste große Fabrik, in der ein Jahr später schon 650 Beschäftigte arbeiteten. 1952 war Grundig zu Europas größtem Radiohersteller geworden. Der Weg zum Weltunternehmen führte über immer neue Produkte: Plattenspieler, Kofferradios, Musikschränke, Tonbandgeräte, Stereoanlagen, Fernsehapparate, Videogeräte. 1957-1992 führte die Firma Grundig in ihrem Firmenlogo das Fürther Kleeblatt.
Wegen der wachsenden und innovativen japanischen Konkurrenz endete die Erfolgsstory des Max Grundig.
Spuren: Zweites Ladengeschäft Grundigs: Schwabacher Straße 1; Dr.-Max-Grundig-Anlage (Kleine Freiheit) mit dem von ihm gestifteten Paradiesbrunnen; MTV-Grundig-Sporthalle. |