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Er wurde Berater der Präsidenten J. F. Kennedy und Richard Nixon. 1973 ernannte ihn Nixon zum Außenminister. Obwohl Kissinger dieses Amt nur bis 1976 ausübte, prägte er, besonders durch seine "Reisediplomatie", in dieser kurzen Zeit die internationale Politik entscheidend. Seine Ziele waren der Abbau des Ost-West-Konflikts, die Annäherung der USA an China, die Friedenspolitik im Nahen Osten und die Beendigung des Vietnam-Kriegs. Für die Aushandlung des Waffenstillstands bekam er zusammen mit dem nordvietnamesischen Politiker Le Duc Tho 1973 den Friedensnobelpreis.
Nur die Tatsache, dass Kissinger in Fürth und nicht in den USA geboren war, was nach der amerikanischen Verfassung unabdingbare Voraussetzung ist, verhinderte seine Kandidatur als Präsident. Heute ist Kissinger immer noch als Redner vielgefragt. Er ist der einzige noch lebende Ehrenbürger der Stadt Fürth. Viele Fürther sind stolz auf Kissingers Anhänglichkeit zur Spielvereinigung.
Spuren: Geburtshaus: Mathildenstraße 23. |