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Henry Kissinger (geb. 1923)
Henry Kissinger wurde als Heinz Alfred in der Mathildenstraße 23 geboren. Sein Vater war hochangesehener Handelslehrer. 1938 musste die jüdische Familie Kissinger in die USA emigrieren.

In seiner neuen Heimat legte Kissinger mit dem Besuch der berühmten Harvard-University den Grundstein für seine Karriere. 1957 wurde er dort Professor für Politikwissen­schaft. Trotz seines großen Ansehens als Forscher und Lehrer zog es ihn in die praktische Politik.
   

Er wurde Berater der Präsidenten J. F. Kennedy und Richard Nixon. 1973 ernannte ihn Nixon zum Außenminister. Obwohl Kissinger dieses Amt nur bis 1976 ausübte, prägte er, beson­ders durch seine "Reisediplomatie", in dieser kurzen Zeit die internationale Politik entschei­dend. Seine Ziele waren der Abbau des Ost-West-Konflikts, die Annäherung der USA an China, die Friedenspolitik im Nahen Osten und die Beendigung des Vietnam-Kriegs. Für die Aushandlung des Waffenstillstands bekam er zusammen mit dem nordvietnamesischen Politi­ker Le Duc Tho 1973 den Friedensnobelpreis.

Nur die Tatsache, dass Kissinger in Fürth und nicht in den USA geboren war, was nach der amerikanischen Verfassung unabdingbare Voraussetzung ist, verhinderte seine Kandidatur als Präsident. Heute ist Kissinger immer noch als Redner vielgefragt. Er ist der einzige noch le­bende Ehrenbürger der Stadt Fürth. Viele Fürther sind stolz auf Kissingers Anhänglichkeit zur Spielvereinigung.

Spuren:
Geburtshaus: Mathildenstraße 23.



Dieser Artikel wurde am 14.01.2005 erstellt
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