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Ludwig Erhard (1897-1977)
Ludwig Erhard gehört zu den bedeutendsten Gestalten der deutschen Nachkriegszeit. Er hat die D-Mark eingeführt, die Soziale Marktwirtschaft durchgesetzt und ging als "Vater des Wirtschaftswunders", auch wenn er selbst dieses Wort nicht mochte, in die Geschichte ein.

  Seine wichtigsten politischen Ämter waren: Bayerischer Wirtschaftsminister (1945-46), Direktor der Wirtschaftsverwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets (1948/49), Bundes­wirtschaftsminister (1949-1963) und Bundeskanzler(1963-66).


Bleibend ist Erhards Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, in dem er den freien Markt, der vom Wettbewerb lebt, mit sichernden sozialpolitischen Maßnahmen verband. Die entschei­denden Impulse dafür hat er aus seinem Elternhaus und den sozialen Verhältnissen in Fürth während der Zwanziger Jahre erhalten.



Erhards Vater hatte sich mit Fleiß und Initiative zu einem wohlhabenden und angesehenen Textilkaufmann hochgearbeitet. Aber durch die Infla­tion 1923 und die Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanziger Jahre machte er 1929 Konkurs und verlor Firma, Häuser und Vermögen. Für Ludwig Erhard, der den Konkurs abwickelte, flossen beide Erfahrungen in sein Konzept der Sozialen Marktwirtschaft ein.

Spuren:
Geburtshaus mit Gedenktafel: Ludwig-Erhard-Straße 5;
Erhard Büste vor dem Wirtschaftsrat­haus am Königsplatz;
Ludwig-Erhard-Berufsschule, Theresienstraße 15;
Ludwig-Erhard-Straße in der Innenstadt.
 



Dieser Artikel wurde am 13.01.2005 erstellt
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