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Sehenswürdigkeiten
Hornschuchpromenade und Königswarterstraße
Die zwei Prachtstraßen aus der Gründerzeit gehören zu den schönsten in Fürth.

Zwischen Luisen- und Jakobinenstraße wurden 1883 bis 1904 von der Oberschicht repräsentative, herrschaftliche Häuser mit reichen Sandsteinverzierungen erbaut. Sie machen hier einen Spaziergang zum Vergnügen.

Schon die großzügige Anlage als Promenade ist einmalig in Fürth. Dass auf dem grünen Mittelstreifen damals die Ludwigseisenbahn fuhr, bedeutete keineswegs eine Minderung der exklusiven Wohnlage. Ganz im Gegenteil! Es war ein Beweis für Aufgeschlossenheit und Modernität, wenn man an der Eisenbahn baute.

     
Auf den geschmückten Fassaden wird meistens der erste Stock besonders hervorgehoben. Durch reich verzierte Erker, Balkone und besonders aufwändige Fensterumrahmungen ist er als Beletage gestaltet. Dort hatte der Hausherr seine Wohnung, bis dorthin führte die Prunktreppe. Auch in der Innenausstattung hebt sich die Beletage von den anderen, vermieteten Wohnungen ab.
     
Man kann an den Fassaden dieser Häuser mit den Augen spazieren gehen. Sie waren Statussymbole: Je reicher der Schmuck, desto reicher der Besitzer. Das wirtschaftlich avancierte Bürgertum wollte seinen Reichtum zeigen.

Dieser Absicht entsprach der Baustil, der Historismus, ein Stil des Aufwands, der Pracht und der Repräsentation.



Dieser Artikel wurde am 01.02.2005 erstellt
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