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Sehenswürdigkeiten
Paradiesbrunnen auf der kleinen Freiheit (Dr.-Max-Grundig-Anlage)
Seit 1995 steht der Paradiesbrunnen auf der Kleinen Freiheit, die nach seinem Stifter in Dr.-Max-Grundig-Anlage umbenannt wurde.

Das Bildhauer-Ehepaar Barbara und Gernot Rumpf haben die Brunnen-Anlage mit vielen spritzenden und sprudelnden Wasserspielen geschaffen.

 

In der Mitte steht ein Lebensbaum, um den in zwei Spiralen das Wasser fließt. Ein Apfel und eine Schlange verweisen auf den Sündenfall. Viele weitere Tiere gibt es am und im Brunnen, vor allem das mächtige Einhorn, ein uraltes Fabeltier, das es in vielen Kulturen gibt.


Am Menschenpaar, das weit getrennt voneinander steht, werden Probleme unserer Zeit deutlich.
Adam sieht mit Helm und Schild sehr kriegerisch und aggressiv aus.

  Eva ist als Doppelfigur zusammen mit Lilith dargestellt, die in der jüdischen Legende als erste Frau Adams gilt. Sie wollte sich nicht unterordnen und flog davon. Eva dagegen hat sich den Gegebenheiten angepasst und steht mit ihren Füßen auf dem Boden der Realität. So wird mit der Doppelfigur das aktuelle Thema der Gleichberechtigung als uraltes Menschheitsproblem dargestellt. Beide, Eva und Lilith, gehören zusammen und damit auch gegensätzliche Verhaltensweisen.

Der Brunnen stellt kein heiles Paradies dar. Das war am Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr möglich. Aber über allem spannt sich der Regenbogen als Zeichen der Zuversicht.
Im Gegensatz zum Centaurenbrunnen, der ein Denkmal ist, wurde der Paradiesbrunnen offen gestaltet, zum Hineinlaufen und Spielen.



Dieser Artikel wurde am 01.02.2005 erstellt
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