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Sehenswürdigkeiten
Schloss Burgfarrnbach, Schlosshof 12
1968 erwarb die Stadt Fürth das Areal von der gräflichen Familie von Pückler-Limpurg und richtete im Schloss Stadtarchiv, Stadtbibliothek und Stadtmuseum ein. Der Festsaal dient als repräsentativer Rahmen für besondere städtische Veranstaltungen.

Das klassizistische Schloss entstand in den Jahren 1830-34, erbaut von dem königl.-bayer. Bauinspektor Leonhard Schmidtner. Es ersetzte ein unmodern gewordenes und schadhaftes barockes Wasserschloss. Da es für zwei gräfliche Familien errichtet wurde, kam ein großer Bau mit einer 70 Meter langen Fassade zustande.

  Diese ist streng symmetrisch gegliedert.
Der vortretende Bauteil in der Mitte schließt mit einem Dreiecksgiebel ab,
in dem sich das Pücklersche Wappen befindet. Im ersten Stock lassen die hohen rundbogigen Fenster erkennen, dass dahinter der Festsaal liegt. Rechts und links des Mittelteils folgen die Flügel, die jeweils mit vortretenden und um einen Stock höheren Ecken abschließen.  

Im Inneren gibt es keine Haupttreppe, die direkt zum Saal führt, sondern einen doppelläufigen Aufgang, der rechts und links von der Durchfahrt in die beiden Schlossflügel führt. In jedem Flügel wohnte eine gräfliche Familie.

  Der Saal, der jeweils von der Seite betreten wird, wurde gemeinsam benutzt. Die Initialen L(udwig) und F(riedrich) weisen auf die beiden Besitzer hin.

Zum Schlossareal gehören auch das Portal an der Würzburger Straße (1730), die Meierei (1816) und der Marstall (1734).






Dieser Artikel wurde am 01.02.2005 erstellt
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