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Sehenswürdigkeiten
Berolzheimerianum, Theresienstraße 1
Das Berolzheimerianum ist ein Beispiel für die vielen jüdischen Stiftungen in Fürth, wie auch ein Beispiel für den in der Stadt sehr beliebten Jugendstil.

  1904 stiftete der Bleistiftfabrikant Heinrich Berolzheimer 223.000 Goldmark für ein Volksbildungsheim, in dem alle Fürther kostenlos Bildung erwerben konnten, wofür damals sonst erhebliche finanzielle Mittel aufgebracht werden mussten. Gerade in der Industrie- und Arbeiterstadt Fürth hatte diese Stiftung eine große Bedeutung.

Das Jugendstilhaus wurde vom damaligen Stadtbaurat Otto Holzer erbaut und 1906 eingeweiht. Ein Kennzeichen des Jugendstils ist die Asymmetrie. So wurden die drei Bauteile asymmetrisch und in verschiedenen Höhen an der Schwabacher und Theresienstraße angeordnet. Sehr unterschiedliche Fenster unterstreichen die lebendige Wirkung. Der langgestreckte Teil an der Schwabacher Straße, in dem sich im ersten Stock der Saal befindet, hat an seiner Nord- und Südseite wunderschöne schwingende Jugendstilgiebel. An der Theresienstraße weist ein Frauenkopf mit Buch auf den ehemaligen Zweck des Gebäudes hin. Leider hat sich nichts von der Jugendstilinneneinrichtung erhalten.



Dieser Artikel wurde am 01.02.2005 erstellt
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