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Sehenswürdigkeiten
St. Michaelskirche, Kirchenplatz
Die erste Fürther Kirche, die Martinskapelle, stand im Wiesengrund, weil sie auch den umliegenden Orten als Gotteshaus diente. Um 1100 bauten sich die Fürther eine eigene Kirche im Ort selbst.

Sie fungierte zusammen mit dem Friedhof als Wehranlage, da Fürth keine schützenden Mauern besaß. Hinter der erhöhten Friedhofsmauer, dann in der Kirche und letztlich in ihrem Turm konnten sich die Menschen mit ihrer Habe in Sicherheit bringen.
Teile des allerdings oft veränderten Langhauses gehen auf die Romanik zurück, worauf Steinmetzzeichen an Süd- und Nordwand hindeuten. Es sind aber die gotischen Bauteile, die den Charakter der Kirche prägen. Der um 1400 erbaute Turm hat vier quadratische Geschosse, dann folgt ein fünftes achteckiges und darüber erhebt sich der spitze Helm.

  Das Westportal, aus der Entstehungszeit des Turmes, zeigt im Tympanon Maria mit dem Kind und eine Verkündigung. Schöne Maßwerkfenster zeichnen den Chor (um 1480) aus.
     
 

Im Inneren der Michelskirche herrscht die Neugotik vor. Von der alten gotischen Ausstattung ist nur das Sakramentshäuschen (1500-1510) an der nördlichen Chorwand erhalten. Im seinem unteren Bereich sieht man die beiden Fürther Heiligen Martin und Michael.


Insgesamt ist St. Michael eine einfache Kirche mit nur einem Turm und einem Schiff, wie es dem damaligen Marktflecken entsprach.



Dieser Artikel wurde am 01.02.2005 erstellt
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