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Fürth bundesweit im Rampenlicht
Ein internationaler Radsportklassiker in Fürth. Jens Voigt wiederholt seinen Vorjahreserfolg und überzeugt beim Kampf gegen die Uhr.

Jens Voigt

Kämpfer Jens Voigt gibt auf den letzten Metern alles und holt sich Etappen- und Gesamtsieg.

Foto: Kögler

Nach der Bayern Rundfahrt hat mit dem Zeitfahren der Deutschland Tour im Jubiläumsjahr ein internationaler Radsportklassiker in Fürth Station gemacht. Kein Wunder also, dass das größte mobile Sportereignis Deutschlands zu den Höhepunkten des diesjährigen Veranstaltungskalenders zählte und die Kleeblattstadt ins Zentrum der deutschen und internationalen Öffentlichkeit rückte. Die ARD sendete attraktive Live-Bilder von der gesamten Strecke, die in der Innestadt über Poppenreuth, Sack, Stadeln Vach, Niederndorf, Obermichelbach, Ritzmannshof über Burgfarrnbach in die Königstraße führte. Auch zahlreiche Tageszeitungen und Nachrichtensendungen stellten das Zeitfahren auf Grund seines entscheidenden Charakters in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung. Nach Angaben der Deutschland Tour sollen rund 120 000 Menschen das Spektakel auf der Strecke sowie im Start- und Zielbereich mitverfolgt haben.

Die Nummer Eins auf dem Rad war an diesem Tag Jens Voigt, der sich bereits bei der Königsetappe nach Sölden an die Spitze des Gesamtklassements geschoben hatte und hoffte, beim Kampf gegen die Uhr in Fürth sein Gelbes Trikot verteidigen zu können. Was ihm auch in überzeugender Weise gelang. Denn der Publikumsliebling setzte sich klar vor dem Sieger des zweiten Zeitfahrens bei der Tour des France, Levi Leip­heimer, und dem Ungarn Lazlo Bodrogi durch und holte sich den Etappensieg. Damit stand seinem zweiten Erfolg bei der Deutschland Tour nach seinem Triumph 2006 nichts mehr im Wege.

Großen Sport zeigten auch die rund 800 Teilnehmer des Jedermann-Rennens. Der Sieger Thomas Schweiger erreichte das Ziel in 43 Minuten und 11 Sekunden und hätte sich bei den Profis mit dieser Zeit immerhin unter den besten 80 platziert.

Rund um die Freiheit sorgte ein abwechslungsreiches Programm für Spiel, Spaß und Information. Der Bayerische Rundfunk lockte die Zuschauer mit einer unterhaltsamen Bühnenshow. Eine besondere Attraktion war, dass im Fahrerlager die Radprofis beim Einfahren beobachtet werden konnten.

Großes Lob gab es vom Direktor der Deutschland Tour Kai Rapp für Organisation, Verkehrsführung und Absperren des Kurses. Ein Verdienst der etwa 700 Helferinnen und Helfer, die zusammen mit den Ämtern und Dienststellen mit der Vorbereitung des Großereignisses betraut waren.

Sie sorgten auch dafür, dass sich die Verkehrsbehinderungen in einem erträglichen Maß bewegten und es laut Auskunft der Polizei zu weit weniger Staus als befürchtet kam. Die Bürgerinnen und Bürger hätten sich demnach sehr gut vorbereitet. Stadt und Polizei gaben am Bürgertelefon, bei dem am Veranstaltungstag mehrere hundert Anfragen eingingen, Hilfestellung. In den Wochen zuvor informierten sich rund 3000 Bürger.

So zogen neben Rapp auch Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und Organisationschef Christoph Maier ein positives Fazit über die für Fürth einmalige und herausragende Sportveranstaltung, die durch Sponsorengelder finanziert wurde. Rechts-, Ordnungs- und Umweltreferen Maier brachte es auf den Punkt: „Die Arbeit hat sich gelohnt.“



Dieser Artikel wurde am 13.09.2007 erstellt
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