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Bleibend ist Erhards Konzept der Sozialen Marktwirtschaft, in dem er den freien Markt, der vom Wettbewerb lebt, mit sichernden sozialpolitischen Maßnahmen verband. Die entscheidenden Impulse dafür hat er aus seinem Elternhaus und den sozialen Verhältnissen in Fürth während der Zwanziger Jahre erhalten.

Erhards Vater hatte sich mit Fleiß und Initiative zu einem wohlhabenden und angesehenen Textilkaufmann hochgearbeitet. Aber durch die Inflation 1923 und die Weltwirtschaftskrise Ende der Zwanziger Jahre machte er 1929 Konkurs und verlor Firma, Häuser und Vermögen. Für Ludwig Erhard, der den Konkurs abwickelte, flossen beide Erfahrungen in sein Konzept der Sozialen Marktwirtschaft ein.
Spuren: Geburtshaus mit Gedenktafel: Ludwig-Erhard-Straße 5; Erhard Büste vor dem Wirtschaftsrathaus am Königsplatz; Ludwig-Erhard-Berufsschule, Theresienstraße 15; Ludwig-Erhard-Straße in der Innenstadt. |