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Sehenswürdigkeiten
Stadttheater, Königstraße 116
Mit dem 1902 eröffneten Stadttheater erfüllten sich die Fürther Bürger einen großen Wunsch. Das alte Theater, 1816 für die Kleinstadt Fürth als einfaches klassizistisches Gebäude errichtet, genügte der großgewordenen avancierten Industriestadt nicht mehr.

  Deshalb spendeten die Fürther knapp ein Drittel der Baukosten, um ein Theater zu bekommen, das ihrem neu gewonnenen Selbstbewusstsein entsprach.






 

Die bedeutendsten Theaterarchitekten der Zeit, F. Fellner und H. Helmer aus Wien, erbauten das gewünschte prachtvolle Gebäude.

Mit dem "Portalbogenmotiv", einem über drei Geschosse hochgezogenen Rundbogen, den flankierenden Säulen und der Bauplastik erreichten sie ein hohes Maß an Repräsentation. Reliefs von Mozart und Schiller, dazu Büsten von Wagner, Beethoven, Goethe und Lessing an den Seitenfronten, stehen für das Programm des Hauses als Theater- wie auch als Opernspielstätte.

Einen krönenden Abschluss bildet über dem Giebel eine Frau mit Lyra und Fackel als Personifikation der Kunst, die siegreich auf ein hässliches Wesen tritt. Sie verkörpert die damalige Auffassung von Kunst als dem Guten, Wahren und Schönen.

Der Baustil des Theaters, der Historismus, verwandte Formen vergangener, historischer Stile. Die Architekten haben Rückgriffe auf den Barock gewählt, weil in dieser Zeit Theater und Theaterbauten eine große Rolle spielten.

Der Zuschauerraum ist in festlichem Neo-Rokoko gehalten.

     
   



Dieser Artikel wurde am 13.01.2005 erstellt
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