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Sehenswürdigkeiten
Rathaus, Königstraße 86-88
Erst als die Dreiherrschaft zu Ende gegangen und Fürth eine Stadt geworden war, brauchte man ein Rathaus.

  Es wurde 1840-50 als monumentales Eckgebäude nach Plänen von Eduard Bürklein erbaut.
     
 

Bürklein arbeitete ganz im Sinne seines Lehrers, des Münchner Architekten Friedrich von Gärtner, dessen Rundbogenstil das Rathaus charakterisiert: Die Fenster, die Tore, der Portalvorbau an der Königstraße und das Innere, der Eingang und das Treppenhaus, sind alle mit ins Auge springenden Rundbögen gestaltet.

     
 

Der 55 Meter hohe Turm erinnert an den Turm des palazzo vecchio in Florenz. Mit dieser Anleihe sollte der Gedanke der städtischen Selbstverwaltung, die Fürth erst 1818 erhielt, zum Ausdruck gebracht werden. So wie Florenz eine selbständige Stadt war, so ist es nun – endlich - auch Fürth.

Das Wachstum der Industriestadt machte schon 50 Jahre später einen Erweiterungsbau notwendig, der westlich anschließt. Er ist bewusst ähnlich wie der Hauptbau gestaltet. Die Fenster im zweiten Obergeschoss sind mit Bögen und Säulchen verziert und zeigen nach außen, dass sich hinter ihnen der wichtigste Raum des Rathauses, der Sitzungssaal befindet.



Dieser Artikel wurde am 13.01.2005 erstellt
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