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Stadtgeschichte


Gesichert wird Fürth zuerst in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. vom 1. November 1007 genannt. In der Urkunde von 1007 schenkt Heinrich sein Eigentum "locum Furti dictum" im Nordgau dem Domkapitel Bamberg.

locum furti dictum

Foto: Staatsarchiv Bamberg, Bamberger Urkunde Nr. 30
 zur Großansicht der Urkunde


Dabei wird ein Gemeinwesen beschrieben, das schon etabliert ist. Kirchen, Mühlen, Brücken, zugehörige Dörfer und Weiler sind bereits vorhanden.

Eine Besonderheit war die jahrhundertelang währende kuriose Herrschaft dreier Herren. Die Dompropstei Bamberg, die Marktgrafschaft Ansbach und die Reichsstadt Nürnberg stritten sich um die Macht in Fürth. Das brachte viele Nachteile, hatte aber auch gute Seiten. Was der eine nicht gewährte, war vom anderen zu holen. Und so entstanden in Fürth Verhältnisse, die freiheitlicher, liberaler und toleranter waren, als in irgendeiner anderen Stadt in Bayern. Sie stellten die Grundlagen dafür dar, dass sich die Kleeblattstadt zu einer Hochburg des jüdischen Lebens entwickeln konnte.

Aber auch die Voraussetzungen, dass hier Menschen das Licht der Welt erblickten und aufwuchsen, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurden, weil sie in ihrem Denken und Handeln keine Grenzen akzeptierten.


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